Ausgewählte Werke
Weitere Gemälde folgen.
Der göttliche Augenblick
Ölmalerei · Delshad
80 × 60 cm
Es gibt Augenblicke, die nicht lange dauern müssen, um ewig zu wirken.
Eine Berührung, ein Kuss, ein stiller Blick und für einen Moment scheint alles andere zu verschwinden. Die Zeit verliert ihre Bedeutung, die Welt wird still, und nur die Nähe zweier Wesen bleibt.
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Das warme Licht, das die beiden Figuren aus der Dunkelheit hervorhebt, lässt diesen Moment beinahe entrückt wirken. Ihre Flügel verleihen der Szene etwas Himmlisches, während ihre Zärtlichkeit zugleich etwas zutiefst Menschliches bewahrt.
Vielleicht liegt das Göttliche nicht fern von uns, sondern genau in solchen Augenblicken: dort, wo Liebe für einen Moment größer wird als Zeit, Raum und alles, was sie umgibt.
Ein Augenblick, der vergeht – und dennoch bleibt.
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Weiter zum nächsten WerkEngel mit Apfel
Ölmalerei · Delshad
80 × 60 cm
Zwei Engel betrachten einen Apfel.
Für uns ist es nur eine Frucht. Für sie ist es der Anfang von etwas, das längst vergangen ist und trotzdem bis heute weiterlebt.
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Vielleicht schauen sie ihn deshalb so ruhig an. Nicht aus Neugier, sondern mit dem Wissen, dass manchmal ein einziger Moment genügt, um alles zu verändern.
So viele Jahre später liegt der Anfang noch immer vor ihnen – klein genug, um ihn in den Händen zu halten.
Und doch begann mit ihm eine ganze Geschichte.
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Weiter zum nächsten WerkDer Abschied
Ölmalerei · Delshad
120 × 100 cm
Nicht jeder, der geht, möchte gehen. Und nicht jeder, der loslässt, möchte loslassen.
Dieses Gemälde erzählt von einem stillen Abschied. Das Kind versucht festzuhalten, was es noch nicht verlieren kann. Das Mädchen hingegen hat bereits verstanden, dass das Schaf gehen muss.
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Der verborgene Stock deutet an, dass diese Entscheidung nicht ihre eigene ist – und sie dennoch diejenige sein muss, die den Abschied vollzieht.
Das Schaf wirkt ruhig, beinahe ergeben. Es scheint den Schmerz des Mädchens zu spüren und ihr keinen Widerstand entgegenzusetzen. In dieser Ruhe liegt eine leise Form der Liebe: den eigenen Schmerz zu tragen, um den eines anderen nicht noch größer zu machen.
„Der Abschied“ steht für jene Momente, in denen wir Menschen, Orte oder vergangene Zeiten loslassen müssen, obwohl wir sie bewahren möchten. Während manche das Unvermeidliche bereits erkennen, halten andere noch daran fest.
Zwischen Festhalten und Loslassen erzählt das Bild von Verlust, Liebe und der Schwierigkeit, etwas anzunehmen, das man sich nicht ausgesucht hat.
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Weiter zum nächsten WerkHerkunft in Rot
Ölmalerei · Delshad
80 × 60 cm
Manche Gesichter erzählen von Orten, noch bevor ein einziges Wort fällt.
Die tiefen Falten, der ernste Blick und die Haltung der Figur tragen etwas Vergangenes in sich – Erinnerungen, Erfahrungen und vielleicht auch Dinge, über die nie gesprochen wurde.
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Das Rot umgibt die Person wie eine Wärme, aber auch wie etwas Schweres. Es erinnert an Erde, Heimat, Nähe und an all das, was man mit sich trägt, selbst wenn man einen Ort längst verlassen hat.
Herkunft ist nicht nur der Ort, von dem man kommt. Sie bleibt in einem – in Erinnerungen, in Geschichten und manchmal sogar in einem einzigen Blick.
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Weiter zum nächsten WerkWas bleibt, ist Rauch
Ölmalerei · Delshad
80 × 60 cm
Es gibt Erinnerungen, die man nicht erzählen kann, obwohl man sie ein Leben lang mit sich trägt.
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Weiter zum nächsten WerkDie Farbe des Sturms
Gemälde · Delshad
100 × 100 cm
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Weiter zum nächsten WerkEin Himmel über Eckernförde
Ölmalerei · Delshad
60 × 80 cm
Morgenröte der See
Ölmalerei · Delshad
140 × 70 cm
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Weiter zum nächsten WerkEckernfördes nie gesehener Sonnenuntergang
Gemälde · Delshad
200 × 70 cm
Manchmal malt man nicht, was die Welt zeigt, sondern was man sich von ihr wünscht.
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In Eckernförde wird die Sonne auf der anderen Seite untergehen – dieser Blick wird ihr nie begegnen. Und doch habe ich das warme Abendlicht über die Dächer, die Bäume und das Wasser gelegt.
Es ist ein Sonnenuntergang aus meiner Vorstellung: ein stiller, unmöglicher Augenblick, den die Wirklichkeit nicht schenken kann, den die Malerei aber bewahrt.
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Weiter zum nächsten WerkLa tavola de Bellini
Gemälde · Delshad
180 × 100 cm
An einem langen roten Tisch sitzen Menschen, die auf den ersten Blick kaum zusammengehören.
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Jeder scheint seine eigene Geschichte, seine eigene Zeit und seine eigene Welt mitzubringen. Der rote Tisch verbindet sie. Für einen Augenblick verschwinden Zeit, Herkunft und Unterschiede und aus vielen einzelnen Geschichten wird eine gemeinsame Szene.
Ein Tisch, an dem Vergangenheit und Gegenwart für einen Abend denselben Platz teilen.
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Weiter zum nächsten WerkMelancholie
Zeichnung auf Papier · Delshad
A4 · 21 × 29,7 cm
Manchmal sieht man einem Menschen nicht an, was gerade in ihm vorgeht.
Der Blick wirkt ruhig, fast müde, und doch liegt darin etwas, das schwer zu greifen ist.
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Die erhobene Hand, der Schleier und die dunklen Flächen um das Gesicht verstärken dieses Gefühl von Rückzug und Nachdenklichkeit.
Melancholie ist nicht immer reine Traurigkeit. Oft ist es eher ein Zustand dazwischen – still, schwer, aber auch schön auf eine eigene Art.
Vielleicht sind es genau diese Momente, in denen man sich selbst am nächsten ist.
Ein stiller Blick nach außen, während innen viel mehr passiert.
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Weiter zum nächsten WerkBellezza
Zeichnung auf Papier · Delshad
A4 · 21,0 × 29,7 cm

Hey, ich bin Delshad.
Als Kind weiß man nicht, was Kunst ist. Man zeichnet und malt nicht, weil man Kunst erschaffen will. Ein Kind malt, weil es sich eine eigene Welt schaffen kann, mit eigenen Ideen, eigenen Linien und eigenen Regeln.
Ich habe nie gemalt, weil ich „Kunst machen“ wollte. Ich habe gemalt, weil ich die Bilder aus meiner Welt nach außen holen wollte. Manchmal malte ich genau das, was vor mir war. Manchmal das, was ich sehen wollte. Und manchmal das, was ich verstanden, gedacht oder empfunden habe.
Heute rufe ich Szenen ins Leben. Ich erschaffe sie, aber irgendwann beginnen sie, sich von mir zu lösen. Sie bekommen ihre eigene Bedeutung. Deshalb möchte ich meine Bilder auch nicht zu sehr erklären. Ich glaube, dass ein Bild sprechen können muss, ohne dass der Künstler danebensteht und sagt, was man darin sehen soll.
Für mich gehört alles zum Leben: Freude und Leid, Licht und Schatten, Schönheit und Dunkelheit. Nichts davon muss aus der Kunst ausgeschlossen werden.
Vielleicht gefällt Ihnen ein Bild von mir, vielleicht auch nicht. Das ist vollkommen in Ordnung. Aber schauen Sie es an. Geben Sie ihm einen Moment. Lassen Sie es in Ihrer Fantasie weiterleben, geben Sie ihm Licht und Bewegung. Vielleicht zeigt es Ihnen dann eine Bedeutung, die es selbst mir nie gezeigt hat.
Denn in dem Moment, in dem ein Bild betrachtet wird, gehört es nicht mehr nur dem Künstler.
Schreib mir.
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